Willkommen   |   127.017 Videoaufrufe

Wie kraftvolle Affirmationen den X Prozess noch wirksamer machen

Heute haben wir einen Gastbeitrag von Bettina Baumann.

Sie ist als Heilpraktikerin für Psychotherapie im Raum Neustadt an der Aisch in eigener Praxis tätig.

Einer ihrer Schwerpunkte liegt auf dem Erstellen von kraftvollen, individuellen Affirmationen, die den X Entspannungs- bzw. Veränderungsprozess noch wirksamer machen können.

Uwe Luschas
, X Prozess: LEBEN statt leiden ist Ihr Geburtsrecht

Der Begriff Affirmation bezeichnet eine Bejahung, Zustimmung oder Bekräftigung.

Affirmation kann auch für ein Gedankenmuster stehen, durch das wir unser tägliches Erleben wahrnehmen.

Warum sind Affirmationen für Sie wichtig?

Häufig entsteht Leid durch negative Gedankenmuster oder innere Dialoge. Dem Gespräch mit uns selbst. Diese Dialoge sind „gefärbt“ durch alle Erfahrungen, die wir in unserem bisherigen Leben gemacht haben.

  • Haben wir die Kindheit als lieblos, gleichgültig oder gar destruktiv erlebt, können innere Dialoge entstehen, wie z.B.:

    „Ich bin es nicht wert, geliebt zu werden.“

    „Ich verdiene es nicht, glücklich zu sein.“

  • Auch unser Schulsystem liefert genügend Nahrung für negative Gedankenmuster. Abhängig von Ihrer Schulausbildung haben Sie mindestens neun Jahre damit verbracht, zwischen Note 1 und Note 6 bewertet zu werden. Viele junge Menschen nehmen große Versagensängste aus ihrer Schulzeit mit in ihr weiteres Leben:

    „Ich bin nicht gut genug.“

    „Ich kann es nicht schaffen.“

    „Ich bin dumm.“

Das sind harte Startbedingungen für eine junge Existenz. Leider arbeiten diese Sätze unbewusst, entziehen sich dem Denkenden durch ihre Flüchtigkeit oder werden nur kurzfristig in bestimmten Stresssituationen wahrgenommen.

Solange diese schädlichen Dialoge unbewusst wirken, haben sie Macht über uns, beeinflussen Denken, Handeln, Fühlen und vor allem Entscheidungen.

Mit dem Gedanken: “Ich kann es nicht schaffen“, wird ein Mensch viele Möglichkeiten, die ihm das Leben bietet, erst gar nicht ergreifen, da er der Meinung ist, dass „er es ja doch nicht schaffen kann.“

Wie Sie schädliche durch hilfreiche Affirmationen ersetzen

Setzen Sie bewusst eine neue Affirmation, ein neues, stärkendes Gedankenmuster, z.B. bei "Versagensangst“ nehmen Sie:

„Ich vertraue auf meine Fähigkeiten und gebe mein Bestes.“

„Ich entfalte jetzt all meine Fähigkeiten und Potentiale.“

Mithilfe dieser positiven Affirmation ersetzen Sie die schädliche "neuronale Autobahn" (weil schon 10.000x gedacht)

 „Ich kann es nicht schaffen“

bewusst mit einem ersten nützlichen "holprigen Feldweg", beispielsweise wie oben schon angeführt

„Ich vertraue auf meine Fähigkeiten“

Und aus diesem Feldweg (= hilfreiche Affirmation) kann durch bewusste tägliche Wiederholung über die Zeit hinweg, eine gut ausgebaute Autobahn werden, die in die richtige Richtung geht.

Tipp: Affirmationen können Ihnen den Weg aus alten, schädlichen Gedankenmustern weisen und ihre innere Welt für positive, motivierende Gedanken öffnen.

Wie genau formulieren Sie nun Ihre X Prozess Affirmationen?

Durch den X Prozess können Sie krankmachenden Stress,  wie z.B. unterdrückten Ärger oder andauernde Beziehungsprobleme, einfach, schnell und wirksam loslassen.

Bildlich gesprochen, entsteht dadurch eine "Lücke in Ihrem Gehirn". Und genau diese "Lücke" nutzen Sie, um dort hilfreiche, positive Affirmationen einzupflanzen.

Wenn Sie durch den X Prozess beispielsweise Stress oder Wut loslassen, kann Ihre Affirmation „Ruhe und Gelassenheit“ heißen.

Beachten Sie folgende Empfehlungen, damit Sie Ihre eigenen Affirmationen richtig formulieren:

  • Affirmationen stehen in der Gegenwart
    "Ich bin ruhig und gelassen"
  • Formulieren Sie positiv, d.h. keine Verneinungen
    Nicht: "Ich habe keine Angst mehr"
    sondern: "Ich bin frei von Angst"
  • Drehen Ihre schädlichen Bekräftigungen (= Affirmationen) ins Gegenteil
    Bei Selbstwertproblematik: "Ich bin es wert, geliebt zu werden"
    Bei Ärger: "Ich bleibe gelassen"
  • Ihre Affirmation soll motivierend sein.
    Setzen Sie daher bei der Formulierung ein großes Ziel. Bei Bekräftigungen wird das Ziel nicht nach den vorhandenen Mitteln gesetzt, sondern die Mittel richten sich nach Ihrem Ziel.
    Das bedeutet, auch wenn Sie heute noch nicht glauben können, dass Sie in angemessener Zeit angstfrei leben können, wird Ihr Unterbewusstsein schon an seinem positiven Auftrag arbeiten.

Was empfehle ich Ihnen als nächstes?

  • Formulieren Sie gleich heute EINE neue hilfreiche Affirmation und wiederholen Sie diese in Ihren Gedanken oder auch laut immer wieder (wie ein Mantra) bewusstin Ihrem Alltag

    Beispiel: Anstatt immer wieder "Ich kann das Internet nicht" zu denken, drehen Sie den Gedanken um und denken (oder sprechen) Sie die folgende hilfreiche Affirmation: "Ich lerne in kleinen Schritte mehr und mehr über das Internet".

    Diese "kleinen Schritte" addieren sich über die Zeit hinweg auf und dann können Sie Ihre "Internet Affirmation" immer positiver formulieren: "Ich freue mich, jeden Tag mehr über das Internet zu lernen".

    Ihrer Phantasie und Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt 🙂

  • Buchempfehlung: Und wenn Sie noch tiefer in das Thema Affirmationen einsteigen möchten, dann schauen Sie in das Buch "Das große Buch der Affirmationen" von Dr. Susanne Marx (VAK Verlag Kirchzarten) rein.
  • Und wenn bei der Formulierung Ihrer persönlichen Affirmationen oder bei anderen belastenden Problemen noch Unterstützung brauchen, dann rufen Sie mich unter Telefon (mit Anrufbeantworter): 09161/4472 (Raum Neustadt an der Aisch) an oder kontaktieren Sie mich über meine Webseite: www.Bettina-Baumann-hp-psy.de

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Formulieren neuer, hilfreicher Affirmationen.

Bettina Baumann
Heilpraktikerin für Psychotherapie (HPG)

Lösungsorientiert - Energetisch - Spirituell

P.S.
Und wenn Sie noch Fragen, Hinweise oder Erfahrungsberichte haben, dann hinterlassen Sie Ihre Gedanken unten im Kommentarbereich. Ich freue mich auf Ihr Feedback.